Ich habe für alle , die es interessiert mal ein kleines Tutorial gemacht, wie ich meine Schüttelkarten erstelle. Aber das ist nur meine Art, jeder kann sie so umsetzen wie er möchte.

Vielleicht mag mir ja dann der ein oder andere seine fertigen Karten zeigen ^^

 

Die Idee der Schüttelkarten an sich( in größeren Formaten, wie z.B. Grußkarten etc.), ist ganz sicher NICHT von mir, nichtsdestotrotz bin ich stolz darauf, eine der Ersten gewesen zu sein, die sie in KaKAO- Karten Format umgesetzt hat!


1. Die Idee:

Bei mir ist es wirklich eine sehr grobe und einfache Skizze meiner Idee. Farbe und co. habe ich da schon im Kopf. In diesem Fall sehr untypisch für mich: ROSA ! Ich habe mich hier für eine sehr simple Form entschieden. Einen Cupcake, allerdings wird nur dort, wo das Sahnehäubchen ist, das Schüttelfenster sein.


2. Die Vorbereitung:

In diesem Fall der Mittelteil. Ich nehme 3-4 blanco Karteikarten, je nachdem wie dick ich die ganze Karte im Enteffekt haben möchte. Das Ganze wird verklebt und schon mal auf die Maße einer KaKAO- Karte zugeschnitten.


3. Die Vorderseite:

Hier habe ich mich für Motivpapier( von Action) und einen selbstgezeichneten Cupcake entschieden. Da das Sahnehäubchen ja das Schüttelfenster werden soll, habe ich es auf dem linken Bild nicht mit eingezeichnet. Den Boden vom Cupcake habe ich ausgeschnitten und auf die Vorderseite mit dem Motivpapier ( und ein kleines Stück Tortenspitze) geklebt.


4. Noch einmal der Mittelteil:

Ich habe festgestellt, dass der beste Kleber für Schüttelkarten das doppelseitige Klebeband vom Action ist! Da funktioniert das auch perfekt mit dem Verkleben der Folie.

Beide Seiten sind mit dem Klebeband verklebt. Hier kann man auch den groben Ausschnitt sehen, den ich für das Schüttelfenster gelassen habe.


5. Rückseite und fertige Vorderseite:

Links ist die bereits fertig colorierte Rückseite( von hinten mit Motivpapier beklebt) und rechts das fertige Vorderteil. Nun kann man auch gut den kleinen Versatz sehen, den ich extra gelassen habe, damit man die Ränder des Mittelteils nicht durch das Schüttelfenster sehen kann.


Nicht so gut sichtbar ist die Folie zwischen selbstgestalteter Vorderseite und Mittelteil. Es eignet sich so gut wie jede etwas festere, durchsichtige Folie. Anfangs z. B. habe ich zerschnittene UltraPro Sammelhüllen benutzt.



6. Das Befüllen:

Bevor es nun an das Verkleben von Vorder- und Rückseite geht, muss nur noch das Schüttelmaterial vorsichtig eingefüllt werden. Hier sind es Microperlen, die ich vorsichtig mit einem zurechtgeschnittenen Strohhalm aus dem Döschen geholt habe und auf das Sahnehäubchen der Rückseite verteilt habe. Im Falle der Perlen braucht man hier etwas Geduld ^^. 


Besonders gut als Schüttelmaterial eignen sich die bereits genannten Microperlen, z.B. DM/Ebay( Nail Art Artikel), FIMO Canes, Strasssteinchen, Pailetten und co. Auch aus Papier erstellte Dinge funktionieren. Allerdings habe ich festgestellt, dass Papier ein sehr zimperliches Schüttelmaterial ist.


Die fertige Karte in der Seitenansicht. Hier kann man sehen, dass durch die einzelnen Schichten die Karte relativ stabil wird. Bei dieser hier sind es etwa 2mm. Trotz allem passen meine Schüttelkarten immer noch locker in die Einzelhüllen von UltraPro und die 9er Sammelhüllen.

 

Zusammengefasst sind es folgende Schichten:

- Vorderseite,

- Klebeband,

- Folie,

- Klebeband,

- Mittelteil ( samt Schüttelmaterial),

- Klebeband,

- Rückseite,

- Motivpapier


Und die fertige Karte <3 .

Durch die Dicke der Karte sind alle Scannversuche gescheitert und ich habe mich dazu entschieden, meine Schüttelkarten nur noch zu fotografieren.


Liebe Grüße,

eure Seelenspiegel